Löwenzahnhonig…


oder „Malzbier fürs Brot“, wenn es nach meinem Freund ginge 😉

Der Artikel ist leider in Vergessenheit geraten und wurde heute von mir in den Entwürfen wiederentdeckt…daher könnt ihr das Ganze nun nur noch schlecht nachmachen, da es nicht mehr so wirklich Löwenzahn gibt 😦

Keine Angst, hier handelt es sich einfach um einen selbstgemachten Honig aus Löwenzahnblüten (und Wasser, Zitronen und einen Haufen Zucker) und nicht um Malzbier…ich muss aber zugeben, dass es wirklich Malzbier im Geschmack ähnelt…süßem, klebrigen Malzbier 😉

Im Prinzip ist das ganze sehr einfach. Zuerst braucht ihr viel Löwenzahn. Die Mengenangabe ist etwas vage: Ihr braucht eine große Schüssel Löwenzahn.

LöwenzahnWir haben unseren ganzen Garten „entlöwenzahnt“, wenn ich es so sagen darf und zusätzlich in den brach liegenden Feldern in unserer Gasse danach gesucht. Nach ca. einer halben Stunde hat man die geforderte Menge beisammen. Passt beim Pflücken nur darauf auf, dass ihr möglichst wenig Stiel dabei habt. Umso mehr Grün, umso heller (und angeblich auch bitterer oder so) wird der Honig –> also wirklich nur die ganz offenen Blütenköpfe nehmen.

Nun sucht ihr euch 2 Zitronen und scheidet sie in Scheiben. Gebt in einen Topf mit Wasser, die Löwenzahnköpfe und die ganzen Zitronenscheiben.

Löwenzahn im Topf

(Die restlichen Zitronenscheiben sind schon unter die Löwenzahnköpfe gerührt ^^)

Dann stellt ihr den Topf auf den Herd und bringt das ganze zum Aufkochen.

IMG_7208 IMG_7209So sollte es danach aussehen. Nun stellt ihr den Topf von der Platte weg und gebt den Deckel drauf. Das ganze lasst ihr am Besten über Nacht stehen. (Bei uns stand der Topf von ca. 15 Uhr bis 10 Uhr am nächsten Tag.)

Nun geht’s weiter. Ihr braucht nun Zucker und viel Zeit. Rührt immerwieder den Topf um, sonst brennt euch noch was an. Legt euch ein Tellerchen neben den Topf und gebt immerwieder ein paar Tropfen auf das Teller. Wenn ihr das Gefühl habt, die Flüssigkeit am Teller hat die Konsistenz eines Honigs (sehr dickflüssig und zieht Fäden) ist der Honig fertig. In erhitzter Form im Topf ist er immer noch flüssig.

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Am Ende hat meine Mutter etwas mehr auf das kleine Teller gegeben und auch in eine kleine Schüssel, um zu sehen, ob die Konsistenz schon stimmt. Wie ihr seht, ist das ganze nicht mehr flüssig. Ihr nehmt euch jetzt leere Marmeladengläser und füllt den Honig mit einem Trichter in die Gläser.

FERTIG 😀

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Wenn ihr die genauen Angaben braucht, schreibt mir einfach eine Mail, dann schicke ich sie euch 😉

(Sry für die Qualität der letzten paar Fotos. Meine Kamera hatte keinen Akku mehr und der Honig wurde trotzdem fertig *grrr*)

eure Babsi blau

 

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