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Die Uni beginnt


Mit einem lachenden und einem… müden… Auge, startete der heutige Tag bei mir. Nach den zweitlängsten Sommerferien meines Lebens von Ende Juni bis Mitte Oktober (die Längsten gingen von Ende Mai bis Anfang Oktober 2011), startete heute nun endlich wieder die Uni.

Der Wecker klingelte, wie auch jeden Werktag während der Ferien, um 6 Uhr, da ich immer mit meinem Freund zusammen aufstehe. Zunächst verlief noch alles wie immer, ich stand auf, machte mich im Bad ein wenig frisch, bereitete Frühstück und Jause für den Partner… ein Blick auf die Uhr… schon halb 7… OH… ich muss ja auch für mich alles vorbereiten. Dann plötzlich war es Schluss mit langsam. Duschen – Geschenk packen – schnell nochmal überlegen, was nicht vergessen werden darf – die Suche nach der Brille – das schmieren eigener JAusenbrote – das Füttern der Katzen – das Putzen der Katzenklos… so viele Dinge, die in der früh noch zu erledigen waren… die Küche hätte geputzt werden müssen, doch es war bereits 8 Uhr…. ich musste los.

Morgenstimmung

Am menschenleeren Bahnhof angekommen überprüfte ich nocheinmal – ein kleiner Tick von mir – meine Schultasche… Alles eingepackt, welch Wunder. Der Zug kam wie immer überpünktlich(das ist kein Scherz…die Bembel kommt immer überpünktlich), der Schaffner begrüßte mich mit dem Satz „Ach lass stecken, bei dir weiß ichs eh.“ und ging weiter. Ich liebe die Bembel 🙂

Oktobertnebel

Während der Fahrt musste ich dann noch die schön mystische Landschaft fotografieren. Mir gefällt der Nebel, hat etwas beruhigendes finde ich. Außerdem fühlt man sich etwas in die Szenerie der Serie, welche ich zur Zeit ansehe, versetzt: Once upon a time.

Nach einiger Zeit kam ich an meinem Umstiegsbahnhof an, mittlerweile war es mit der angenehmen Ruhe vorbei. Die Bahn blieb sich treu – auch an meinem ersten Uni-Tag hatte sie ihre obligatorischen 5 Minuten Verspätung 🙂

Man beachte im Übrigen die Uhrzeit und die Abfahrtzeit des Zuges auf Gleis 103 😉 Nur so als kleines Schmankerl. Etwas wehmütig blickte ich auf den Zug auf Gleis 103, da er mich ja direkt in meine Heimat gebracht hätte… dies  habe ich übrigens erst bemerkt, als ich auf die Beschriftung des ICEs selbst sah:

ICE nach Wien

Der ICE 23 ist „mein“ ICE 😉 Ich versuchte nun noch einmal die Morgenstimmung zu fotografieren, allerdings schaffte mein Handy das nicht so ganz wie ich das gerne gehabt hätte:

Morgenstimmung um 9 Uhr

So, nun ging es hinein in einen überfüllten RE…eines der Dinge, die ich über die Ferien hinweg ja so schmerzlich vermisst hatte… Die Fahrt bis Frankfurt Süd dauert allerdings nicht so lange, so dass man auch dies gut aushalten kann. Angekommen in F-Süd, mit der Rolltreppe in das Bahnhofsgebäude hinabfahrend, wurde ich schon etwas stutzig… fast niemand bog nach rechts – in Richtung U-Bahn – ab, was sehr ungewöhnlich war. Unten angekommen sah ich einen älteren Mann mit orangener Warnweste vor der Rolltreppe, welche stillstand und sonst zur Ubahn runter fuhr, stehen. Mein ungutes Gefühl wurde noch größer, als ich die Gitter hinter dem Mann sah. „Begeben Sie sich bitte zu Gleis 3 oder 4 und nehmen sie die S-Bahn bis zur Hauptwache, die U-Bahn Station ist gesperrt.“ Erst dann sah ich die gelbe Beschilderung:

U-Bahn fährt nicht

Gut… am ersten Uni Tag musste ich also mit der S-Bahn fahren, die ich bis Dato noch nicht verwendet hatte… Ganz nach der Devise „dem Strom nach“ suchte ich mir den Weg Richtung S-Bahn. Einzig allein auf der Hauptwache habe ich mich ein bisschen verlaufen… da gibt es scheinbar einfach zu viele Ströme, denen man nachlaufen kann 😉

Die Uni an und für sich war überraschend normal:

Das goldene Herz

Ich besuchte einen Kurs, hatte 4 Stunden Pause (ja, leider lief die Planung des Dienstags dieses Semester mega schief) und dann noch einen Kurs. Die Pause nutzte ich um meinen Kalender bis Jänner auf den neuesten Stand zu bringen. Mein heutiger Tag sah wie folgt aus:

Dienstag

Die Geburtstagsfeier stand nur zwecks Vollständigkeit drin, beiwohnen konnte ich natürlich nicht 😦

Bevor ich mich nach der Pause zu meinem Kurs bewegte verschüttete ich allerdings noch mal eben Kaffee, weshalb mein Kalender nun so aussieht:

Kaffeekalender

Das musste scheinbar sein… Der zweite Kurs des Tages verlief ohne Zwischenfälle, alles war wie immer. Studenten, ein Professor, eine Tutorin, ein Vortrag über die „Siegesbedingungen“…. wie halt in jeder ersten Einheit… Nichts Neues.

Da ich durch meine Odysee in der Früh etwas „geschädigt“ war und nicht wieder mit S. und U. Bahn durch Frankfurt gurken wollte, entschied ich mich mit dem Bus Richtung Hauptbahnhof zu fahren und von dort den Zug zu nehmen. Den Weg kenne ich… von Uni bis zur Endstation… keine Hexerei 😉 Und schon war ich am Bahnhof ^^

Abendstimmung

Langsam, aber sicher, neigte sich der Tag dem Ende zu… der Himmel fing an sich schön zu verfärben. Irgendwie fand ich die Stimmung, welche durch den Lichteinfall hervorgerufen wurde, angenehm. Auf dem Bild könnte man meinen, es gäbe am Frankfurter Hauptbahnhof keine Hektik, keinen üblen Geruch, keine unverständlich, aber lauten Durchsagen,…. Ich stöpselte mir meine Ohren zu (mit Musik), stieg in den Zug ein und fand (juhuuu) einen Sitzplatz.

Nach dem Umstieg in die Bembel wurde ich wieder mit einem „Ach, Feierabend? Langen Tag gehabt?“ Begrüßt genoss die Ruhe (also die Ruhe mit Musik…wenn man das so sagen darf ^^)

Zhause angekommen war es stockdunkel und beeilte mich nach Hause, damit ich endlich den Tag beenden konnte.

Endlich zu Hause

Eine kleine Überraschung gab es für mich dann doch noch, mein Freund hatte mir von der Geburtstagsparty zwei Tortenstückchen mitgebracht. Davon aß ich noch ein bisschen, als ich diesen Beitrag hier tippte, nun werde ich mich allerdings in das Bett begeben, morgen gehts wieder in aller Früh los 🙂

In diesem Sinne wünsch eich euch noch einen angenehmen Abend und schlaft gut 🙂

Lg Babsi

Open your eyes


Man glaubt es kaum, ABER läuft man mit geöffneten Augen durch die Gegend, sieht man Dinge, die man sonst eventuell übersehen hätte 😉 Logisch, oder?

Naja, ich musste auf alle Fälle feststellen, dass ich oft mit Scheuklappen durch die Welt lief und viele schöne oder komische oder gar lustige Dinge einfach übersehen habe… Da ich nun schon einiges zusammengesammelt habe (ich fotografiere ja alles ^^), dachte ich mir euch meine erhaschten Blickfänge mal zu zeigen, damit auch ihr etwas zum schmunzlen, staunen oder einfach nur zu sehen habt 🙂 Mal als kleine Abwechslung zu dem ganzen Geknüpfe:

IMG_20160229_110446
Kunst auf der Regenrinne des Busbahnhofs
Schnappschuss aus dem Bus, ganz spezielle Hausnummer :)
Schnappschuss aus dem Bus, ganz spezielle Hausnummer 🙂
Treppen abwärts auf der UNI Frankfurt...ojemine... oder HO HO HO? Es Weihnachtet sehr
Treppen abwärts auf der UNI Frankfurt…ojemine… oder HO HO HO? Es Weihnachtet sehr

Ein super tolles Plakat... auf der Tür eines Professors

andere Perspektive...selbe Tür
andere Perspektive…selbe Tür
"Es will merr net in mein kopp enei, wie kann nor e mensch net von frankfort sei"
„Es will merr net in mein kopp enei, wie kann nor e mensch net von frankfort sei“

In diesem Sinne noch das letzte Bild  (was für Deutsche scheinbar normal ist…eine Österreicherin allerdings voll cool und interessant und neu und wow findet…)

Abiplakat
Abiplakat