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Wenn man zu sonst nichts kommt…


So…ich zerbreche mir seit Tagen, was ich hier denn schreiben soll… Ich muss gestehen, ich komm zu gar nichts. Ich schlag mich seit über einem Monat mit fiesem Schnupfen (der immer wieder mit anderen Symptomen verbunden ist) herum… hab jz zur Abwechslung wieder Antibiotika nehmen dürfen, die das ganze kurzzeitig gebessert haben…jetzt ist aber alles wieder wie vorher, nachdem ich sie abgesetzt habe.

Da ich zur Zeit ja eher für andere Handarbeite, lasse ich das derzeit lieber… man möchte ja niemanden irgendwie anstecken oder so.

Was schreib ich euch nun aber hier? Es tut sich ja kaum was bei mir… Ich bin mal wieder gedankenversunken im Bus gesessen, als mir die Idee kam, dass ich euch mal eine kleine Geschichte von mir vorstellen könnte. Der Titel der Geschichte ist relativ einfallslos „Eine Katzengeschichte“. Geschrieben wurde sie von mir… und zwar vor (mal kurz rechnen) 6 Jahren, als ich 16 Jahre alt war. (Erwähnen möchte ich noch schnell, dass ich sie ursprünglich mit Schreibmaschine getippt habe ^^ Ich fand und finde halt Mord ist ihr Hobby so cool…und Mamas elektrische Schreibmaschine auch ^^) Ich überarbeite sie nun absichtlich nicht, da ich nun nicht mehr so schreiben würde wie damals. Ich glaub, da würd ich mittlerweile nur mehr kaputt machen als zu richten… lest euch die Geschichte durch und sagt mir eventuell was ihr davon haltet 🙂

Noch eine Sache vorweg. Ursprünglich wollte ich (ich war gaaar nicht größenwahnsinnig) daraus ein Büchlein machen… daher hat die Geschichte einen leichten „Vorwort/Einleitung/langer Klappentext“-Beigeschmack…aber seht selbst:

Katzen Geschichte von Barbara Klein

 

Der Mann ging weiter. Die Gasse wurde immer dunkler. Wieder lief ihm eine Katze über die Füße. Das war ihm unheimlich. Schon die 3. Katze in dieser Gasse. War das normal? Warum drehte er nicht einfach um? Nein er wollte wissen was am Ende der Gasse war. Der Mann war von Natur aus neugierig. Viele Freunde behaupteten sogar dass er zu neugierig war. ER wollte eben alles ganz genau wissen. Möglichst alles am eigenen Leib erfahren. Das war doch nicht zu viel verlangt, oder? Nein er machte alles richtig, dachte er. Plötzlich sah er den Grund warum er überhaupt in die Gasse gelaufen war. Die schöne blauäugige Katze, die mit dem glänzenden schwarzen Fell, die die jetzt schon seit einer Woche, jeden Tag, immer um 20 Uhr, genau 20 Uhr vor seiner Trassentür saß und die Nachrichten schaute. Ok, er wusste nicht ob sie in den Fernseher sah und wirklich die Nachrichten verfolgte, aber es kam ihm so vor. Das war doch seltsam, dass die schöne Katze genau 15 Minuten, jeden Tag da saß. Sie saß immer nur da und beobachtete den Fernsehapparat. Erst am 3. Tag fiel ihm die Katze auf. Seitdem zerbrach er sich seinen Kopf was die Katze da tat. Heute um 20 Uhr, als er die Katze wieder auf der Terrasse entdeckte fasste er den Entschluss, ihr zu folgen. Und nun war er da. In dieser dreckigen, dunklen Straße, in der so viele Katzen liefen. Und dort vorne saß sie. Nein, wo war sie? Eben noch war sie hier! Plötzlich tauchte eine Schwarz-haarige, schlanke, blauäugige Frau auf. Der Mann dachte sofort an die Katze und wie ähnlich sie ihr sah. Ach was, dachte er, ich bin besessen. Besessen von einer Katze. Bin ich noch normal? Sie ist eine Katze. Die Frau ist ein Mensch. Ein wunderschöner Mensch.. Die Frau rief ihn. Sie rief:“Samuel! Samuel Ritter!“ Woher wusste sie meinen Namen? Hieße ich Matthias Schmied oder Müller, dann wäre das noch evtl. Zufall, aber Ritter?? Und dann noch dieser Vorname, Samuel. Wer nennt sein Kind schon Samuel? Nur meine Eltern. Ganz selten dieser Name…Trotzdem hatte der Mann keine Furcht vor der Frau. Ich ging zu ihr. Umso näher ich ihr kam umso ruhiger wurde ich. Sie war wirklich wunderschön. Bestimmt war sie ein Engel. Sie nahm meine Hand. Sie hatte weiche Hände, blasse schöne weiche Hände. Hinter ihr saßen Katzen. Ganz viele Katzen. Katzen aller Art, nur die eine schwarze Katze fehlte. Vor noch 10 Minuten hätte ich mich aufgeregt und sie verjagt. Nun hatte ich nur noch Augen für die Schwarz-haarige. Mein schwarzer Engel. Der Name wurde ihr gerecht. Sie führte mich in einen Hinterhof. Den Steinbogen, der den Eingang bildete, hatte ich vorher komplett übersehen, Fast als wäre er gerade eben erst erschienen. Es war ein wunderschöner alter, typisch italienischer Hinterhof. Steinfliesen, Efeu auf den Wänden, Blumentöpfe mit bunten Blumen, in der Mitte ein runder schwarzer Tisch mit 2 kitschigen Stühlen in der selben Farbe. Das einzige merkwürdige an dem Hof war, dass in ihm noch mehr Katzen saßen. Doch auch hier war meine schwarze Katze nicht. Das machte mir aber nichts aus, ich hatte ja meinen Engel. Wie schön sie war. Am anderen Ende des Hofes war eine Tür, welche ich hässlich fand, sogar unheimlich. Sie erschreckte mich. Aber als die Frau sie anfasse, wurde die Tür wunderschön. Ich musste sie einfach angreifen, ich musste durch sie hindurch gehen. Der Raum dahinter war dunkel. Kein Fenster, aber ich hatte ja meinen Engel. Der Raum war in meinen Augen das Paradies, trotz der Schimmelflecken und des Mülls. Plötzlich fing die Frau zu leuchten an. Sie schrumpfte. Und ganz plötzlich sah ich an der selben Stelle an der vor ein paar Sekunden noch mein Engel stand meine schwarze Katze. Im nächsten Augenblick fingen allerdings die schönen blauen Augen der Katze gelb zu leuchten an. Sie war nicht mehr schön. Sie hatte Krallen, Spitze Zähne und war größer als ich. Das Monster kam auf mich zu. Immer näher. Ich schrie…

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