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Mal wieder Muffins gebacken


Hallo ihr 🙂

Ausgelöst durch die schlechte Laune meines Freundes beschloss ich heute mal wieder Muffins zu backen (heute ist in diesem Fall der 12.9.17…allerdings habe ich heute schon einen Post veröffentlicht, daher hebe ich mir diesen noch ein paar Tage auf)  🙂 Hinsichtlich der Liste (und der „Rohstoffknappheit“ hier in der Küche musste ich etwas improvisieren und hab einfach mal so was zusammengematscht.

Zutaten waren: Pudding (Mit 200ml Milch und 110g Zucker kochen und zur Seite stellen), 95g Zucker mit Vanillezucker und 35g Butter (geschmolzen oder Rama) verrühren. Nun den Pudding dazu geben und wieder umrühren bis es schön cremig ist. Nun zuerst noch 80 ml Milch und 170g geschmolzene Schokolade (hier war es halb weiß und halb dunkel) unterrühren. Am Ende kamen noch 135g Mehl mit Backpulver und eine Hand voll geriebener Haselnüsse in den Teig.

Eier fehlten, da sie einfach derzeit nicht im Kühlschrank vorhanden waren, die weiße Schokolade musste rein, da ich zuwenig dunkle hatte (und außerdem derzeit auch kein Kakao im Haus ist).

Wie man sieht, gingen die Muffins nicht so schön wie sonst auf… ich denke, dass das an dem fehlenden Ei liegt. Allerdings schmecken sie KÖSTLICH. Richtig schön vanillig… und auch die weiße Schokolade (ich liiiiieeebe weiße Schokolade) kann man richtig toll rausschmecken.

Aus organisatorischen Gründen werde ich immer nur die aktuelle Rubrik in die Beiträge kopieren. Eine Übersicht folgt jedes Monat… geplant wäre es auf alle Fälle so 🙂

Kochen/backen

080: 5 verschiedene Muffins machen – und hoffen dass sie die Kinder essen ^^ (1/5)

081: 10 Sorten Tee testen (0/10)

082: Weihnachtskekse backen

083: Brot/Brötchen/Gebäck selber machen (0/10)

084: Bei jedem (größeren) Einkauf Obst/Gemüse mitnehmen (0/30)

085: Ein Rezept von Chefkoch nachkochen (0/10)

086: Ein Rezept von Freunden nachkochen (0/10)

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Einfache Brötchen


Hey ihr 🙂

Heute gibt es wieder mal etwas zum Nachbacken: einfache helle Brötchen.

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Das braucht ihr:

60 dag Mehl

1 Pk Germ (bzw 2x Trockengerm)

350 ml lauwarmes Wasser

bisserl Honig (ich hab 2 Runden in die Schüssel gespritzt)

2 TL Salz

60 g geschmolzene Butter

1 Ei oder etwas Milch

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Bevor ihr die Zutaten zusammen mischt, heizt das Backrohr auf 200 Grad vor (Ober- Unterhitze). Dann beginnt ihr am Besten mit der Butter und lasst sie schmelzen.

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Während die Butter vor sich hin schmilzt, gebt die restlichen Zutaten zusammen in eine Rührschüssel . Ihr müsst auf keine bestimmte Reihenfolge achten – einfach alles rein. Wenn die Butter geschmolzen ist könnt ihr sie auch in die Schüssel kippen und anfangen die Masse rühren zu lassen.

Wenn der Teigklumpen kompakt ist könnt ihr aufhören, ihn mit Mehl bestreuen und für ca. 10 Minuten ziehen lassen. Bei mir war er etwas klebrig, das ist aber überhaupt nicht schlimm. Ihr knetet den Teig nach den 10 Minuten sowieso kurz mit der Hand durch – somit bekommt er noch etwas Mehl dazu 🙂

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Nachdem ihr den Teig nochmal kurz geknetet habt nehmt euch etwas Teig auf die Hand und formt Gebäck nach euren Wünschen – alles ist möglich. Ich bevorzuge die normale „Semmel-Form“ –  meine Mutter eine Schneckenform. Macht die Brötchen nicht zu groß, sie werden noch ein bisschen aufgehen während des Backens.

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Habt ihr alle Brötchen geformt, schneidet ihr sie oben alle ein (bei mir wurden es 10 Stück) und braucht dann nur noch das verqirrdelte Ei, mit welchem ihr die Brötchen komplett einstreicht. Bei besonderen Formen, wie zb eine Schnecke, braucht ihr die Brötchen nicht einschneiden.

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Hinweis meiner Mutter: Sie streicht die Brötchen nur mit Milch ein. Dann werden sie nicht so goldbraun, sondern bleiben heller. Das ist aber Geschmackssache.

Fakultativ: Ihr könnt nun auch noch Sesamkörner oder Ähnliches auf die Brötchen streuen.

Die fertigen Brötchen lasst ihr nun zwischen 20 und 30 Minuten im Rohr und zwar in der untersten Schiene. Je nach Größe fariiert die Dauer. Meine Brötchen waren 25 Minuten im Rohr. Beim ersten Mal nehmt euch nach ca 20 Minuten einfach ein Brötchen raus und schneidet es durch, so könnt ihr am Besten einschätzen wie lange eure Brötchen noch brauchen.

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Lasst sie euch schmecken 🙂

Brot backen


Hey ihr 🙂

Auf einem Blog bin ich auf ein Rezept für Irisches Frühstücksbrot gestoßen. Sofort interessant fand ich, dass ich keine Brotform brauche 🙂 Emsig wie ich war, hab ich natürlich gleich mal eine Einkaufsliste geschrieben: Buttermilch! sonst hatte ich nämlich alles zuhause ^^

Mein Freund war mal wieder etwas skeptisch, selber gemachtes Brot, das schmeckt ja nicht. Vor allem bei meinem Koch- und Backkünsten 🙂 Trotz der Bedenken hab ich mich drangesetzt.

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Folgendes braucht ihr:

450g Mehl

1 TL Salz

1TL Speisenatron (in meinem Fall 1 Pk Backpulver) ((Ja es hat auch mit Backpulver geklappt ^^))

400ml Buttermilch

 

Ihr mischt alles zusammen, mit dem Knethaken oder der Hand, es klappt beides recht gut. Der Teig sollte nicht zu feucht sein. Wenn ihr eine recht homogene Masse habt, „klatscht“ ihr den Teig auf das Backpapier und versucht es in eine halbwegs akzeptable Brotform hinzuformen. Eigentlich müsstet ihr oben nun ein Kreuz reinschneiden, das hab ich leider halt vergessen 😦 (Es hat trotzdem nach Brot geschmeckt)

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Nun muss das Brot noch bei 220° C ins Backrohr (bei mir wars in Umluft drin). Zeitangabe: 25-30 Minuten, ich würde aber empfehlen bei den 25 zu bleiben. Nun bleibt nur noch eins zu sagen: Guten Appetit 🙂 img_20161021_124527

Lg Babsi

Wies bei mir aussieht VS Wies aussehen sollte


Hey ihr 🙂

Und wieder ein Food-Eintrag, aber das muss ich euch zeigen. Es fällt in die Rubrik „Alles was ich versuche sieht irgendwie viel unappetitlicher aus, als bei denen die das Rezept veröffentlichen“. Gut, optisch macht es nicht viel her, sogar mein Freund musste grinsen, als ich ihm die schöne Gugelhupfvorlage zeigte.

Das Objekt des Geschehens ist ein Gugelkupf. Ein Schoko-Gugelhupf mit Cheescake-Füllung. Ja, jetzt weiß ich auch, dass ich als kompletter Backneuling vielleicht mal nen normalen Gugelhupf hätte probieren sollen, eventuell sogar nach dem Rezept der Mama mit deppensicheren Anleitungen, damit ja nichts falsch gehen kann, aber ich weiß es ja immer besser. Zunächst mal zum Rezept,  klingt doch alles ganz super easy und mal was anderes wäre es auch 🙂

Ich muss sagen der Gugelhupf schmeckt super lecker, leider leider leider sieht er nicht ansatzweise so aus wie auf der Webseite („Wie, der sollte ne weiße Füllung haben?“ – Mein Freund) Aber seht selbst wie mein Debakel aussieht 🙂

Die Schokoglasur hab ich dann lieber gleich weggelassen :)
Die Schokoglasur hab ich dann lieber gleich weggelassen 🙂

Zur Nervenberuhigung hab ich dann gleich was gemacht, das ich auf alle Fälle kann – ne Pizza 🙂 Die wurde dann auch so wie ich sie mir vorgestellt habe 🙂

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Raffaelo- und Rumkugeln


Hey ihr 🙂

Heute mal was ganz anderes von mir. Zwei super-einfache-leckere Rezepte:

Raffaelokugeln

Dafür braucht ihr:
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30 dag geriebene, weiße Schokolade
10 dag Staubzucker
10 dag geriebene Butter (wir verwenden einfach Margarine)
15 dag Kokosett
je 4 EL Orangensaft und Rum
1 Pk. Vanillezucker

Zuerst gebt ihr von den 15 dag Kokosett 5 dag zur Seite. Die kommen nicht in den „Teig“, sondern werden später noch benötigt.
Jetzt verknetet ihr zunächst den Zucker mit der Butter (am Besten mit der Gabel ^^). Danach einfach noch die anderen trockenen Zutaten dazugeben. Wenn das ganze gut vermischt ist, gebt ihr noch die Flüssigkeiten dazu. Jetzt könnt ihr testen, ob ihr aus der Masse schon eine Kugel formen könnt, oder ob es euch noch zu wenig gut hält. Wenn es noch nicht hält gebt einfach noch 2 EL beliebiger Flüssigkeit hinzu.

Nun sollte das ca. so aussehen:
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In der kleinen Schüssel ist das restliche Kokosett. Formt nun (das ist nun Handarbeit ^^) Kügelchen und wälzt sie im Kokosett. Am Besten macht ihr das zu Zweit, da der „Kugelroller“ nach ein paar Kugeln so klebrige Hände hat, dass er mehr Kokosett auf den Fingern hat, als die Kugeln ;)

Da in den Kugeln Butter ist, solltet ihr sie im Kühlschrank aufbewahren ;)

Noch zum zweiten Rezept:

Rumkugeln

Ihr braucht:
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20 dag Staubzucker
20 dag geriebene Nüsse (wir verwenden Walnüsse)
20 dag geriebene Kochschokolade
je 4 EL Orangensaft und Rum
Kristallzucker

Das Prinzip ist ähnlich, wie bei den Raffaelokugeln ;) Zuerst gebt ihr die trockenen Zutaten zusammen und vermischt sie gut. Danach den Orangensaft und den Rum. Auch hier nach dem vermischen den Test machen, ob die Masse schon klebrig genug ist und eventuell 2 EL einer Flüssigkeit dazugeben (evtl auch mehr, aber tastet euch lieber langsam heran, sonst wird es zu matschig ^^).

Nachdem ihr die Masse habt nehmt ihr euch wieder eine Schüssel und füllt dieses mal Kristallzucker hinein (statt dem Kokosett). Die Kugeln werden hier nämlich in Zucker gewälzt.

Diese Kugeln müsst ihr nicht im Kühlschrank lagern ;)

Nun noch das Endergebnis:
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Ps.: Ihr könnt natürlich auch den Orangensaft durch Rum ersetzen (speziell bei den Rumkugeln), allerdings mögen wirs halt lieber gemischt ;) Das ganze geht „kinderfreundlich“ natürlich auch umgekehrt. Es geht ja nur um die Flüssigkeit :D